“Was machst du nächste Woche?” – “Arbeiten, aber am Wochenende nix.” – “Willst du vorbei kommen?” – “Juhuu!”
So ähnlich hat es sich letztens kurznachrichtentechnisch abgespielt zwischen einem Redaktions-Desk in Rhauderfehn und einem Schreibtisch in Bochum. Ein paar Minuten später war das Online-Ticket gebucht (noch mal danke an die GLS-Bank für die schnelle Kreditkarte!) und die Vorfreude konnte beginnen. Dass für Ostfriesland das ganze Wochenende Regen bei ca. 7° angesagt war, hat mich nicht wirklich interessiert.
Am Freitag Abend wurde ich von Ulrike mit einer deliziösen Fischplatte empfangen und durfte die neueste Mitbewohnerin bewundern. Am nächsten Tag durfte ich erfahren, wie es so ist, eine stadtbekannte Journalistin zu sein. Beim Bäcker, beim Schlachter, in der Buchhandlung, überall wird man scheinbar erkannt. Sehr interessant war auch, wie ich innerlich gezuckt habe, als ich als “Freundin aus Bochum” vorgestellt wurde. Dass solche Heimatgefühle in mir schlummern, hätte ich nie gedacht!
Das abendliche Grillen wurde auch einfach am Wetter vorbei durchgezogen. Nasse Kohle muss man eben ein bisschen öfter anzünden! Und wer sich jetzt leider noch an den Beitrag mit der fleischlosen Fastenzeit erinnert. Ich habe völlig versagt und möchte nicht darüber sprechen! ;)
Das Wochenende war ganz wundervoll, auch wenn ich weder beim Geocachen, noch bei meinem Plan, ganz Ostfriesland bei Foursquare anzulegen erfolgreich war. Auch die Tatsache, dass die Nachbarskatze beim Lüften in “mein” Schlafzimmer gestiegen ist und mir in meinem Bett ein paar Souveniers hinterlassen hat, die ich erst am nächsten Tag in Form von pestmäßig juckenden Pusteln bemerkt habe. Geschenkt! Ich komme wieder und freu mich jetzt schon :)

Leander, unser Haus Marienkäfer. Am Sonntag Morgen
habe ich ihn getötet. Er hatte eine Vorliebe für Spaziergänge
auf dem Küchenfußboden :(

Ulle im Wind, die tapfer mit mir Caches gesucht hat…

… aber auch unter dieser Brücke haben wir nix gefunden.
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