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Zwischen den Stühlen…

Genauer gesagt zwischen den Schreibtisch-Stühlen. Zwar sitze ich momentan noch auf meinem seit mittlerweile elf Jahren gewohnten Stuhl, aber um mich herum hat sich schon so einiges gelichtet. Meine Schublade mit Tee, Handcreme, Kaugummis und Zeugs ist leer, das Ablage-Körbchen und das ToDo-Körbchen sind abgelegt und done, mein leeres Honigglas von 2009 und die leeren Wasserflaschen sind weg und die Kunden schreiben mir nicht mehr, was sie für Projekte planen, sondern dass sie mir viel Erfolg für die Zukunft wünschen. Denn am Freitag ist mein letzter Arbeitstag.

Elf Jahre sind auf jeden Fall eine ganz schön lange Zeit… Manche sagen, viel zu lange, manche sagen, ich soll lieber für immer da bleiben – ich sage natürlich, der Zeitpunkt ist genau richtig, sonst hätte ich ihn ja schließlich nicht gewählt!

Und so komisch es sich anfühlt, mich nur noch morgen und übermorgen an meinen vertrauten Platz zu setzen und so traurig ich bin, weil mir manche Menschen wirklich fehlen werden, so freudig aufgeregt und motiviert bin ich auch bei der Aussicht auf meine neuen Aufgaben, neue Menschen und überhaupt eine ganz neue Situation.

Die Zukunft ist natürlich wie immer im Leben nicht vorhersehbar, aber die Zeichen stehen gut und es würde mich überraschen, wenn ich mich da so sehr täusche.

Ihr könnt mir auch gerne ein bisschen die Daumen drücken ;)

10 Responses to “Zwischen den Stühlen…”

  1. Marc sagt:

    Ich drücke dir die Daumen!

  2. Ika sagt:

    Ich drück Dich! :)

  3. herr axel sagt:

    wahrscheinlich hast du es schon x mal geblogt und ich habe es übersehen. aber ich frage trotzdem: welche neue aufgabe erwartet dich denn?

  4. Ostwestf4le sagt:

    Ich bin mir sicher, dass Du einen klasse Start bei Deinem neuen Arbeitgeber haben wirst und dass die Tränen des Abschieds schnell getrocknet sind.

    Vielleicht klappt es mal mit einem Kaffee oder einem Altbier im Brauhaus Büttgen. Ich würde mich freuen.

  5. Holger sagt:

    Viel Erfolg!

    Es gibt, glaube ich, nur wenige Dinge die so inspirierend und motivierend sein können wie ein selbstbestimmter, freiwilliger Neuanfang.

    Übrigens – last chance to see – was ist eigentlich aus der hochpotenzierten Flüssigseife im Büro geworden? Das war damals der erste Tweet, den ich von Dir gelesen hatte… ;-)

    • Kesro sagt:

      Hehe, das Projekt scheint mit jeder Flasche von neuem zu beginnen. Jedenfalls spricht die undefinierbare, nahezu farblose Flüssigkeit im Bad dafür ;)

  6. wenn das jemand schafft, dann du. das ist ja wohl klar!!! (ps: ich mag ikas kommentar. ich würde dich auch drücken. nicht so doll wie der herr des hauses – aber ein wenig!)

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