Das Festivalplakat der 75. Berlinale

Berlinale-Tagebuch 2025

Berlinale-Plakat: © Internationale Filmfestspiele Berlin / Claudia Schramke, Berlin

Eröffnungsabend

Donnerstag, 13. Februar

Puh. Auch in diesem Jahr haben wir wieder Karten für den ersten Abend bekommen und dürfen in der Uber Eats Hall „live“ bei der Eröffnungsgala und dem Eröffnungsfilm dabei sein. Dies ist jetzt meine fünfte Berlinale und sie hat absolut nichts von ihrer Faszination verloren. Denn als der Trailer auf der Leinwand erscheint, bin ich völlig aus dem Häuschen. Zehn Tage Berlinale liegen vor uns und wie immer haben wir 30 bis 40 Filme angepeilt. Uns erwarten soo viele Eindrücke und Einblicke aus aller Welt! Und das nicht nur auf der Leinwand, denn zwischen den Vorstellungen wird natürlich kreuz und quer durch Berlin gefahren, was je nach Ort und Uhrzeit auch einige Erlebnisse verspricht.

Die Gala war diesmal sehr straff organisiert, was den Vorteil hatte, dass man nicht ewig den Politiker*innen zuhören musste. Dass aber im Vorfeld schon der Goldene Ehrenbär an Tilda Swinton verliehen wurde, hat dieser Zeremonie leider den Großteil Ihres Glanzes genommen. Bisher hatte man der Verleihung einen eigenen Abend mit Publikum und anschließendem Film gewidmet. Die Rede von Tilda Swinton war dafür sehr beeindruckend und hoch-politisch. Ein Plädoyer für die Menschlichkeit, gerade in schwierigen Zeiten und wie das Kino uns dabei unterstützen kann.

Im Anschluss ging es dann auch sofort los mit dem Eröffnungsfilm 2025: Das Licht von Tom Tykwer.

Nach dem Film gab es draußen noch eine kleine Überraschung. Der Platz hatte sich im Laufe des Abends in ein zauberhaftes Winterwunderland verwandelt.

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