eBook-Reader: Buchstabenglück, aber wie?

Nicht nur amazon kann eBooks!

Frau lernt ja dazu. Dachte ich vor einiger Zeit ja noch, dass der Kindle das Nonplusultra der eBook-Reader sei, weiß ich jetzt, dass er es nicht ist. Vielmehr habe ich letztens entdeckt, dass die Stadtbibliothek nun auch eine onLeihe hat – also neuerdings auch eBooks verleiht. Der Kindle hat meine Lesegeschwindigkeit vervielfacht und das ganze Bücher kaufen ist auf Dauer ganz schön teuer geworden. Zwar kann man auch bei amazon Bücher ausleihen, aber weder die Auswahl, noch der Preis haben mich überzeugt. Außerdem ist amazon – wie alle Marktriesen – ein Ar******* und macht den Markt und die Preise kaputt. Dies ist bei Literatur meiner Meinung nach besonders tragisch.

Die OnLeihe der Stadtbibliothek

Über die onLeihe der Stadtbibliothek Mönchengladbach, die es auch als App gibt, kann man aus einem wesentlich größeren Fundus schöpfen. Auch aktuelle Bücher gibt es dort ohne zusätzliche Kosten (Jahresbeitrag zur Zeit 14 EUR) für bis zu drei Wochen auszuleihen. Ebenso kann man dort Zeitschriften, Videos und Hörbücher finden. Das hätte ich dem guten alten Mönchengladbach gar nicht zugetraut! Der einzige Haken bei der Sache: Der Kindle will kann diese Dateien nicht darstellen. Also musste – hurra – ein neues technisches Gerät her!

Der Sony eBook-Reader

Sony eBook-Reader mit Jenny Erpenbeck - Aller Tage AbendIch habe mich für den eBook-Reader von Sony entschieden. Leider muss ich sagen, dass er weder vom Schriftbild, noch von der Verarbeitung an den Kindle herankommt. Dabei habe ich habe nur den „normalen“, nicht mal den Kindle Paperwhite. Er wirkt irgendwie dünn und etwas klapprig. Die Buchstaben wirken am Rand irgendwie ausgefranst. Man kann trotzdem alles gut lesen, aber das ist schon ein kleines Manko.

Aber egal! Ich habe jetzt schon 40 Bücher auf meiner Merkliste der onLeihe, die nächsten Lese-Jahre sind also locker gesichert! Zumal sicher trotzdem das ein oder andere Kindle-Buch und natürlich auch ein paar echte dazukommen werden. Auch für alle anderen eBook-Reader kann man Bücher kaufen (halt nur nicht bei amazon), manchmal sogar beim freundlichen Buchhändler um die Ecke. Eine weitere gute Alternative ist hier sicher auch der ecobookstore.

Nachtrag 2017

Mittlerweile habe ich zwei neue Reader. Einmal den Tolino Shine 2 HD, mit dem ich sehr zufrieden bin und „leider“ auch den Kindle Paperwhite, weil es einfach zu verlockend ist, ab und zu mal ein Buch bei amazon zu kaufen. Vor allem englische Bücher gibt es dort so gnadenlos günstig. Und genau wie damals oben beschrieben sticht der Paperwhite den Tolino ebenfalls in Punkto Display aus.

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5 thoughts on “eBook-Reader: Buchstabenglück, aber wie?”

  1. Das man bei eBooks nicht das Buch sondern nur eine „Leselizenz“ erwirbt, ist wirklich nicht verbraucherfreundlich. Ich möchte eBooks auch weiterverkaufen können und auf allen Geräten die Onleihe verwenden, bzw. alle eBooks auch auf allen Geräten.

    Man stelle sich vor, Apple schließt den iBook-Store. Dann sind alle Bücher weg.

    1. Yep. In der Bib ist das auch doof. Eigentlich sollte man ja meinen, dass so ein eBook unendlich verfügbar ist. Es kommt aber oft vor, dass man warten muss, bis es „zurückgegeben“ wurde. Und noch doofer: Das geht nur nach den 21 Tagen automatisch, man kann das nicht frühzeitig selbst tun, wenn man das Buch ausgelesen hat.

  2. Dafür, dass man nur eine Leselizenz erwirbt, sind die E-Bücher mit nur im Schnitt 1 € günstiger als die Papierversion schon teuer.

    Danke für Deinen Artikel. Ich besitze einen Kindle Paperwhite, mit dem ich sehr zufrieden bin. Allerdings: Ich lese viel mehr als bei herkömmlichen Büchern und das geht ganz schön ins Geld. Onleihe ist daher schon ein interessantes Thema. Mal sehen, vielleicht schaue ich mir mal den Kobo Glo genauer an. Danke Dir für diesen Tipp.

    1. Gerne 🙂 Ich hab‘ mir noch überlegt, dass es wahrscheinlich sinnvoller wäre, sich in Düsseldorf oder Köln bei der Bibliothek anzumelden (wenn möglich), statt in Mönchengladbach. Die haben ja sicher viel mehr Auswahl.

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