Endlich mal wieder was neues lernen

Canon EOS 450 DIch bin ziemlich lernfaul. Was sich mir nicht intuitiv erschließt, ist doof (jedenfalls im privaten Bereich, denn meinem Chef kann ich ja nicht sagen „Och nööö, das ist mir jetzt zu kompliziert, InDesign zu lernen.“). Deswegen klafft auch eine riesige Lücke zwischen dem, was ich mit zwölf Jahren dachte, was ich mit 30 schon alles weiß und kann und dem, was ich jetzt wirklich alles weiß und kann. Ein paar Mittagspausen-Spielchen und ein bisschen spanische Vokabeln und Grammatik, ist alles, was ich seit meinem Studium noch zustande gebracht habe. Dabei soll lernen ja auch so gut für’s Gehirn sein. Abgesehen davon, dass man danach irgendwas tolles kann, was man vorher nicht konnte.

Lange Rede, kurzer Sinn – Gestern Abend habe ich beschlossen, fotografieren zu lernen. Und zwar so ziemlich richtig. Habe sogar schon angefangen, mir Notizen über ISO-Werte, Blendenöffnungen und Belichtungszeiten zu machen, habe mir alle Knöpfe und Rädchen der EOS 450D vom Mate angeschaut und mir überlegt, was ich im Urlaub wie mal fotografieren möchte, so dass die Urlaubsfotos von Spanien spannend werden, obwohl schon ca. 40x dort gewesen bin.

Wenn das funktioniert muss ich bald nicht mehr ehrfürchtig zuschauen, wie der Mate an den Rädchen und Knöpfen spielt, um das perfekte Bild zu schießen (was ihm auch schon häufig gelungen ist). Oder mit meinem iPhone knipsend daneben stehen und mich langweilen. Denn wenn ich Glück habe, „erbe“ ich sogar bald die EOS 450D und habe mein eigenes Werkzeug.

Natürlich werde ich euch auch meine Ergebnisse hier präsentieren.