Is breá liom tú, Éire*

*Ich liebe Dich, Irland

Das war glaub‘ ich der spontanste Urlaub, den wir je gemacht haben. Sonntag Abend haben wir entschieden, dass wir das mit dem Wegfahren wohl doch noch hinbekommen und am Mittwoch haben wir schon im Flieger Richtung Dublin gesessen. Unsere erste gemeinsame Irland-Reise! 🙂 (wie immer mit freundlicher Anleitung von Lonely Planet)

Dublin ❤️

Ach Dublin… Irgendwie wusste ich ja, dass es mir da gefallen würde, auch der Mate hatte es mir schon prophezeit. Aber dass ich mich so schnell verliebe… Dublin hat alles, was an London so toll ist und ist dabei irgendwie noch viel cooler. Weil die bösen Bank-Wolkenkratzer fehlen. Und die britische „Steifheit“. Weil es kleiner, gemütlicher, uriger und rauer ist. Die Menschen sind ausnahmslos freundlich gewesen, ein Original nach dem anderen. Wir haben so lecker gegessen und getrunken und soo viel gesehen. Musik an jeder Straßenecke und man kann sich gar nicht entscheiden, in welchem Pub man es sich für das nächste Pint gemütlich macht.

Unsere Irland-Reise: In einer Woche „alles“ sehen

Unser Programm war mehr als straff, aber es hat sich gelohnt! Von Dublin aus haben wir immer wieder Ausflüge gemacht, um möglichst viel Irland in der kurzen Zeit zu erleben. Da muss man schon mal um 4:30 aufstehen, um die Cliffs of Moher zu sehen, aber hey! Das Frühstück im Hotel, ein Berg aus Eiern, Speck und Toast hat uns auf alles vorbereitet. Und das Guinness am Abend sorgt für die nötige Bettschwere nach all der Aufregung.

Thematisch passend habe ich in der Zeit Die Asche meiner Mutter gelesen, was die Stimmung am einen oder anderen Ort noch einmal eindrücklicher gemacht hat.

Gefühlte 10.000 km mit Reisebus, Zug und zu Fuß, ein bis zwei Kilo glückliches Rind, zehn bis 20 Pints Guinness, trizillionen Hektoliter frischen irischen Wind in Howth und eine Geschichtsstunde in Belfast später sage ich Folgendes (und wer mich kennt, weiß, was das bedeutet):

England, es ist aus! Ich habe jemand anderen kennengelernt 😉