Kate Nash live im „zakk“ in Düsseldorf

Vor einiger Zeit hatte ich ja Geburtstag und dieser bescherte mir unter anderem Karten für das Konzert von Kate Nash im zakk in Düsseldorf am 17.10.2017.

Als Kate Nash vor zehn Jahren ihr erstes Album „Made of Bricks“ an den Start brachte, war ich von ihr begeistert. Ich mag ja generell Musik mit viel schnell gesungenem, eher komplexen Text (also kein „uuuuh yeah dance love“) und wenn das Ganze dann noch in britischem Akzent geschieht – gekauft! Außerdem fand ich sie wunderschön und habe ihre Klamotten und ihre Frisur geliebt. Da war es also eine gute Idee vom Mate™, mir Karten für das anstehende Konzert der Made-of-Bricks-Jubiläums-Tour zu schenken 🙂

Das zakk mag ich sehr gerne. Wir waren auch schon mal dort und haben Maximo Park gesehen. Es ist in der Nähe vom Düsseldorfer Hbf (man kann dort aber auch kostenlos parken) es ist eher klein, hat ein Bistro, in dem man Essen und trinken kann und einen Biergarten zum Frische-Luft-Schnappen. Selbst wenn man ganz hinten steht, kann man den Künstler noch sehr gut sehen.

Wenn man genau hinguckt, kann man sie vielleicht sogar erkennen 😉

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Kate lässt auf sich warten

Die Vorband „Skating Polly“ hat sich ehrlich gesagt furchtbar angehört. Ob das an der Band selbst oder an der Sound-Konfiguration lag, weiß ich nicht, aber wir fanden es besser, während ihres Auftritts gemütlich im Biergarten etwas zu trinken. Kate hat uns wirklich sehr lange warten lassen und alle wurden langsam ungeduldig. Immerhin wurden wir dabei mit Hits aus dem Jahr 2007 beschallt, um uns in Stimmung zu bringen.

Irgendwann kam sie aber doch, trug ein rotes Pailletten-Glitzer-Gewand und stimmte auf dem Klavier die ersten Töne von „Foundations“ an, Ihrem größten „Hit“. Sie ließ das Publikum mitsingen und das Lied verwandelte sich schnell eine viel rockigere Version mit beeindruckendem Gitarrensolo. Dann verschwand sie wieder, kam in einem sehr knappen Outfit, das an ihre Wrestling-Kluft in GLOW erinnerte, wieder zurück und legte so richtig los. Das Bild ist nicht aus Düsseldorf, passt aber 😉

Mein Fazit

Insgesamt war das alles viel wilder und rockiger als früher und hat echt Spaß gemacht. Ich fand es aber doch streckenweise sehr seltsam, dass diese Frau, die kaum noch etwas mit der damaligen Kate Nash gemeinsam hat, die alten Lieder und Texte zum Besten gegeben hat. Vor allem, weil sie mittlerweile so viel selbstbewusster auftritt und sich den Feminismus stark auf die Fahnen geschrieben hat, muss sie sich eigentlich komisch fühlen, wenn sie bestimmte Textstellen singt, die doch sehr mädchenhaft und nicht gerade „empowering“ sind. Ich hoffe, es hat ihr trotzdem auch Spaß gemacht, es sah auf jeden Fall mächtig so aus!

P.S.: Alter! Was hat sie mit ihrem Körper gemacht?! Da ich selbst gerade extrem im Sportfieber bin, kann ich leider nicht nichts dazu sagen. Sie war ja früher eher propper, was ich persönlich sehr schön fand, aber jetzt ist sie gertenschlank, muskulös und topfit. Das finde ich echt beeindruckend. Wow!

P.P.S.: Es gibt sogar neue Musik von ihr! Das hatte ich gar nicht mitbekommen!

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