Mama Liberia makes it better

bpb DVD - Demokratie für alleGestern mal wieder richtig was gelernt – und das einfach nur beim DVD gucken. Meine neueste Errungenschaft ist nämlich eine DVD von bpb mit 26 Kurzfilmen und Dokus aus aller Welt zum Thema Demokratie. Einer davon hat sogar einen Oscar gewonnen.

Da ich sowieso seit Wochen dabei bin, mein Afrika-Wissen auf Vordermann zu bringen (hier kann man z.B. bis zum Abwinken mal einfach die Länder üben), passte das sehr gut. Jedenfalls haben wir „Die Chefin“ geschaut – die da wäre: Ellen Johnson Sirleaf, die erste gewählte Präsidentin eines afrikanischen Staates. Bewusst hat sie in der neuen Regierung auf Frauen gesetzt, z.B. als Justizministerin und Polizeichefin, und sich dann auf in den großen Kampf gegen Korruption, Schulden und Armut im bürgerkriegsgebeutelten Liberia gemacht. Und da denken wir, wir hätten Probleme…

Leider war es dann ziemlich schwierig, etwas aktuelles zu erfahren (*räusper*, das sind doch Afrika-Spezialisten unter meinen Lesern), da der Film ja schon vier Jahre alt ist. Auf jeden Fall lebt sie noch, was sehr erfreulich ist und vermutlich nicht selbstverständlich.

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5 thoughts on “Mama Liberia makes it better”

  1. Danke für den Link, sehr interessant. Leider wenig konkretes, aber es scheint ja auf einem ganz guten Weg zu sein. Allerdings haben die USA in dem Film schon einmal die kompletten Schulden erlassen, wenn ich mich nicht täusche. Ist wohl nicht so einfach 😉

  2. ich sehe den eintrag erst jetzt… ellen johnson-sirleaf wird meines wissens immernoch als eine sehr positive figur wahrgenommen, die auch mit viel hoffnung verbunden ist. auf der anderen seite ist der kampf insb. gegen korruption leider alles andere als einfach wenn sich die strukturen durch die gesamte gesellschaft und oft auch mentalität gezogen haben. wer am hebel sitzt scheffelt so schnell wie möglich soviel wie möglich (man weiß ja nie wie lange man in der position bleibt) und zieht die nahestehenden mit rein um diese ebenfalls profitieren zu lassen. „eine hand wäscht die andere“ – wer mit den wichtigen leuten leider nichts zu tun hat geht eben leer aus. ich will natürlich nicht sagen, dass alle so sind, aber wir haben das auch schon auf einer ganz „normalen“ ebene erleben müssen, fern von der großen politik. meiner meinung nach ist korruption echt die größte seuche in afrika (von den anderen kontinenten weiß ich zu wenig um es beurteilen zu können).

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