Maxïmo Park im zakk in Düsseldorf

Maxïmo Park im zakk in DüsseldorfMaxïmo Park – ist das heute noch was?

Früher fand ich Maxïmo Park total klasse. Das Album „Our Earthly Pleasures“ habe ich rauf und runter gehört, vor allem „Our Velocity“. Wir haben Sie auch 2008 einmal live auf dem Haldern Pop Festival gesehen und das war ein echtes Erlebnis. Aber heute? Seit Jahren habe ich nichts mehr von ihnen gehört und irgendwie mag nicht mehr. Dachte ich. Kein Grund, nicht trotzdem auf ein Konzert von ihnen zu gehen und mir zwei Karten zu schenken. Dachte der Mate™. Und siehe da: Es war richtig cool!

Das zakk in Düsseldorf

Ich war ja vorher noch nie im zakk hatte nur mal so entfernt davon gehört. Eventuell war das ein Fehler. Es ist durch seine Lage nicht weit vom Düsseldorfer Hbf leicht zu erreichen. Es ist klein und übersichtlich und so ist man nah am Künstler dran. Selbst vom Eingang zum Saal aus, kann man die Band sehr gut sehen. Außerdem gibt es ein Café als Rückzugsort und auch einen Biergarten, der dank des Klimawandels ungewöhnlich milden Wetters sogar nutzbar war. Anstatt sich also nur wartend die Beine in den Bauch zu stehen, kann man sich erst mal gemütlich hinsetzen und etwas trinken.

Erst entspannt, dann doch noch wild 😉

Die Art, wie ich Konzerte gerne erlebe, hat sich ohnehin in den letzten Jahren etwas gewandelt. Daher gab es statt viel Bier und vor der Bühne herumspringen erstmal ein Käffchen und im Anschluss entspanntes Beobachten aus der hinteren Reihe. Allerdings hat die überbordende Energie von Paul Smith uns dann doch noch weiter nach vorne Richtung Bühne gezogen und zum hüpfen gebracht. Der Mann gibt einfach alles und hat eine schier unendliche Kondition. Luftsprünge, Sprints, Pirouetten – und dabei auch noch singen! Wahnsinn. Das hat wirklich viel Spaß gemacht und ich muss mich definitiv korrigieren: Ich mag Maxïmo Park noch! 🙂