Open Source Festival 2011

Mein Haupteindruck vom Open-Source-Festival? Ganz ehrlich? Sch***e-kalt! Noch nie habe ich einen Tag vor meinem Geburtstag so gefroren und wer jetzt noch nicht an den Klimawandel glaubt, dem kann ich auch nicht helfen.

Ansonsten war es ein gewohnt netter Tag, wir waren ja schon zum dritten Mal da. Ein wenig hat sich das Warten auf die Editors hingezogen, denn mit Architecture in Helsinki konnte ich irgendwie so gar nichts anfangen. Cody Chesnutt ist ein wenig in die Jahre gekommen, hat aber trotzdem ordentlich gegrooved. Und als ich hörte, dass Beat! Beat! Beat! aus Viersen („Dorf“ nebenan, über das man sich als Einwohner Mönchengladbachs traditionell lustig macht) kommen, war ich schon ein bisschen platt. Die sind nämlich gar nicht schlecht!

Ein bisschen sehr Düsseldorf war das Essen. Alle wollten Pommes, aber die Veranstalter hatten einen schicken Caterer gebucht, bei dem man Tabouleh, Gemüse-Hujumihajami, was auch immer und „Bratwurst-Kreationen“ bestellen konnte. Das war zwar echt lecker, aber irgendwie so gar nicht Festival-like.

Als dann endlich die Editors kamen, war alles gut. Und sie haben sogar ein Lied für Amy Winehouse gespielt.