Portugal: Lissabon und Lagos, laue Nächte und sonnige Tage

Lissabon bei Tag und bei Nacht

Wir sind ja schon extra erst im September gefahren, aber es war so unglaublich heiß tagsüber. Das hat zwar zu einer ganz besonderen Atmosphäre beigetragen, war aber auch etwas anstrengend. Vor allem, bei den Zu-Fuß-Kilometern, die wir normalerweise abreißen, wenn wir Städte besichtigen. Deswegen war ich immer ein bisschen froh, wenn es dunkel wurde. Das war nicht nur angenehmer, sondern bot auch eine ganz besondere Atmosphäre. Im bekannten Bairro Alto kann man ein entspanntes Nachtleben in lauer Sommernachtsluft erleben. Es gibt Mojitos und Caipirinhas an jeder Ecke, mit denen man sich dann einfach auf irgendwelche Stufen setzt und Leute guckt.

Belém: Pastéis und ein kühles Museum

Wenn man in Lissabon ist, kommt man an einem Ausflug ins nahegelegene Belém wohl nicht vorbei. Natürlich haben wir uns auch aufgemacht, um die berühmten Pastéis zu probieren. Man muss es schon ausblenden, was für ein Touri-Standardprogramm man da gerade absolviert. Aber wenn man das kann, dann sitzt man fröhlich im berühmten Café und genießt die berühmten Pasteís mit einem großartigen portugiesischen Kaffee. Und die Dinger sind wirklich lecker! Im Anschluss sind wir vor der Hitze ins Museu Coleção Berardo geflohen, was sich auch abgesehen von der kühlen Temperatur wirklich gelohnt hat.

Lagos: Wunderschön, aber proppenvoll mit Touris

Lagos wurde uns von verschiedenen Seiten als sympathischer, kleiner Küstenort empfohlen. Daher war ich etwas geschockt, wie viel Halligalli dort ist und dass man von Marktständen mit gefälschten Markenprodukten und Plastikspeisekarten mit Bildern empfangen wird. Irgendwie hatte ich mein kleines, geliebtes Begur im Hinterkopf und das passte nun gar nicht. Aber nach der ersten Irritation haben wir uns unsere schönen Stellen gesucht, ein wenig die Gegend erkundet und beim Touriprogramm einfach mitgemacht – hilft ja nix 😉

Ach ja: Briten, überall Briten!

Ich mag Briten. Allerdings hatte ich naiverweise in Lagos auch Portugiesen erwartet. Also vor allem als Besitzer der Bars und Restaurants. Waren aber fast nur Briten. Außerdem jede Menge Urlauber. Betrunkene junge Briten, sehr freundliche ältere Briten. Letztere habe ich gerne in ein Gespräch verwickelt, auch wenn ich immer sehr aufgeregt bin, wie mein Englisch so funktioniert.

Und das Ganze noch mal in Bildern

Ach ja…

Unser treuer Reisebegleiter war wie immer der Lonely Planet 🙂

Teilen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.