Sorry, Baby

Sorry, Baby erzählt von Agnes, einer jungen Hochschulprofessorin, die nach einem traumatischen Erlebnis versucht, ihren Alltag wieder zusammenzusetzen. Nicht durch einen radikalen Neuanfang, sondern in vorsichtigen Schritten, mit leisen Begegnungen und nicht zuletzt durch die Gesellschaft einer Katze. Vor allem letzteres ist meiner Meinung nach eine ganz ausgezeichnete Idee.

Mich hat der Film genau wegen dieser leisen, schönen Momente so begeistert. Zwischen den Zeilen der scheinbar beiläufigen Gespräche, der Blickwechsel und beobachtenden Szenen wird die Heilungsgeschichte mit all ihren Widersprüchen fast genauer erzählt als es durch die tatsächliche Darstellung der Ereignisse möglich wäre. Das Figuren werden reduziert bis spröde gespielt und sind gerade dadurch sehr überzeugend. Ein zarter, unaufdringlicher Film mit subtil-schrägem Humor und viel unkitschigem Gefühl zwischen den Zeilen.

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