Warum der Kindle doch toll ist

eBooks, ja  oder nein?

amazon Kindle
Der Mann schläft – Sibylle Berg

Ja, ich würde sagen, ich liebe Bücher. Sehr sogar. Auch ihren Geruch, wie sich anfühlen und dass verschiedene Bilder, Schriften und Grafiken sie schmücken. Trotzdem habe ich jetzt einen Kindle eBook-Reader und den liebe ich auch. Ich bin da nicht so streng, die beiden können sich wunderbar ergänzen.

 

So ein Kindle ist schon praktisch

Außer dem offensichtlichen Vorteil, dass er so klein und leicht ist und sich z.B. das neue Elizabeth-George-Buch nun locker mit einer Hand halten lässt und der nächste Umzug nicht wieder zwei Bücherkisten mehr beinhaltet, gibt es noch weitere kleine Erfreulichkeiten, die ich gar nicht auf der Liste hatte.

So kann ich ja nicht nur so viele Bücher, wie ich möchte, mit in den Urlaub nehmen, sondern quasi ALLE. Denn ich muss mich ja erst eine Minute vor dem Loslesen entscheiden, was ich denn überhaupt lesen möchte. Die Auswahl beschränkt sich dabei nicht auf Deutschland, was auch ziemlich toll ist. Und wenn das englische Buch ein paar unbekannte Wörter enthält, ist das Wörterbuch direkt zur Stelle.

Auch schön ist, dass er mit der Kindle-App auf dem iPhone synchronisiert. Manchmal wache ich nachts auf und kann nicht mehr einschlafen. Dann kann ich das iPhone nehmen und direkt an der richtigen Stelle weiterlesen, ohne das Licht anzumachen und den Mate zu wecken. Sehr praktisch.

Und ich finde es gut, dass keiner sehen kann, was ich lese. Und überhaupt… In so einem kleinen, flachen unscheinbaren Technik-Ding verbergen sich nun so viele verschiedene Welten. Das ist faszinierend.

Leider nichts für die Ewigkeit

In Büchern markiere ich mir allerdings oft schöne Sätze, damit ich sie beim späteren Durchblättern wieder finde. Das habe ich zwar auf dem Kindle auch schon gemacht, denke allerdings, dass es nicht besonders spaßig ist, darin nach einiger Zeit wieder zu „blättern“. Daher werde ich mir bestimmte Bücher auch immer in Papierform kaufen, um sie wirklich anfassen zu können, im Regal stehen zu haben und mich beim Durchblättern zu erinnern.

Update!

Mittlerweile würde ich den Kindle nicht mehr uneingeschränkt empfehlen. Warum, das steht hier.