Ich möchte an dieser Stelle mal den Kölner und Düsseldorfer Kinos für ihr großartiges Programm und die vielen schönen Stunden, die ich dort verbracht habe, danken. Wirklich, Ihr seid so eine Bereicherung!




atelier (Düsseldorf)
Im Keller des Savoy-Theaters gibt es eine große Leinwand, guten Sound und fast alle Filme, die das Herz so begehrt. Leider nur vereinzelt im Original, was bei mir ja ein Killerkriterium ist.
Bambi (Düsseldorf)
Eigentlich habe ich am Bambi ein paar Dinge auszusetzen. Der große Saal riecht ein wenig muffig, die Lüftung ist laut und im kleinen Saal kann man die „Pixel“ auf der Leinwand sehen. Aber ich liebe es trotzdem, vor allem für das Programm, das kaum einen sehenswerten Film auslässt. Und deswegen bin ich auch oft und gerne dort.
Cinema (Düsseldorf)
Ich verwechsle es von innen ja immer mit dem atelier, auch wenn man mir mehrfach versichert hat, dass es komplett anders aussieht. Aber auch hier gibt es die große Leinwand, den guten Sound und ein vielseitiges Programm. Hin und wieder auch in OmU.




Cinenova (Köln)
Hier kann man Indie-Filme mit dem Komfort der großen „Popcorn-Kinos“ gucken. Viel Platz, bequeme Sitze, riesige Leinwand, toller Sound. Die 3-Stunden-Filme gucke ich daher am liebsten hier, wenn sie denn in OmU laufen. Generell wäre hier ein bisschen mehr Originalton schön, aber ich weiß natürlich, dass das nicht alle mögen.
Filmhaus (Köln)
Lange hatten wir es gar nicht auf dem Schirm. Das ist zum Glück nicht mehr so, denn auch hier bin ich sehr gerne. Das Foyer hat etwas von einem modernen Museum, beherbergt aber auch die eine oder andere Party. Das Programm scheint mir mit besonderer kultureller Sorgfalt kuratiert zu sein und hält oft Filme bereit, die man sonst nirgendwo sieht. Bequem ist es auch und der Kaffee ist der beste von allen.
Filmpalette (Köln)
Ich glaube, man liebt sie oder hasst sie. Ich jedenfalls liebe sie sehr. Sie hat am meisten Charme und ein großartiges Programm, das immer auch die sehr speziellen Filme beinhaltet. Die Einrichtung und deren Zustand würde ich mal vorsichtig als „vintage“ bezeichnen und die Säle sind eher klein. Aber die besondere Atmosphäre hat schon so einiges Mal dazu beigetragen, das Filmerlebnis zu intensivieren. Trotzdem rumort in meinem Kopf die Idee einer Initiative „Clean up the Filmpalette“.
Lichtspiele Kalk (Köln)
Leider am weitesten entfernt, aber immer wieder einen Besuch wert. Das Programm hat die prägnanteste Handschrift: Alles, was irgendwie schräg ist, kann man hier garantiert gucken. Aber auch ältere und ganz alte Schätze werden immer mal wieder gezeigt. Die Leute sind super nett, der Sound wirklich großartig (!) und die Sitze bequem, wenn auch die Beinfreiheit eher Richtung Ryanair geht.
Metropol (Düsseldorf)
Mein Lieblingskino in Düsseldorf. Seit Ende 2024 ist es schick umgebaut, hat an Komfort dazugewonnen, aber keinen Charme verloren. Große Leinwand und guter Sound im großen Saal, kleine Leinwand und guter Sound im kleinen Saal. Top Popcorn gibt es auch. Und seit neuestem beherbergt es das wiederauferstandene Souterrain (siehe unten).
Odeon (Köln)
Auch hier gibt es ein sehr vielseitiges Programm, immer einiges im Original mit Untertiteln und drei Säle, von denen mir der mittlere am besten gefällt. Das Foyer hat Flair und ein paar Tische, so dass man zwischen den Filmen auch mal sitzen und etwas trinken kann.
Off-Broadway (Köln)
Es hat eine Kino-Katze und allein dafür liebe ich es am meisten! Alles wird grundsätzlich in OmU gezeigt, beide Säle haben guten Sound und eine große Leinwand, das Programm ist vielseitig und interessant. Dass man zwei Häuser weiter im Habibi-Restaurant eine Zwischen-Film-Falafel essen kann, gibt noch mal Bonuspunkte. Die Sitze in Kino 1 sind etwas durchgesessen, aber damit kann man gut leben.
Souterrain (Düsseldorf)
Totgesagte projizieren länger oder wie sagt man? Das „Original-Souterrain“ unter dem Café Muggel ist seit dem 30. Juni 2023 geschlossen. Aber in den Katakomben des Metropol ist es wieder zurückgekehrt. Zwar nicht mehr mit dem gleichen Charme und dem Café (Brunch und Film waren eine großartige Combo), aber ich bin trotzdem happy.
Weisshaus (Köln)
Hier sind wir nicht so oft, weil die meisten Filme synchronisiert laufen, aber hin und wieder finden wir doch etwas. Außerdem gibt es ja auch deutsche Filme 😉 Außerdem haben wir hier schon den einen oder anderen Film noch gesehen, den wir glaubten verpasst zu haben.
Fotos: Kerstin Dreßen


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