Ommm light: YogilatiX bei FitX

Lange war ich skeptisch. Kann ein „Yoga-Kurs“ im Fitness-Studio etwas taugen? Obwohl ich natürlich keine Yoga-Expertin bin, habe ich schon konkrete Vorstellungen davon, was ein Yoga-Kurs so leisten sollte. Vor einiger Zeit habe ich dann endlich mal YogilatiX bei FitX ausprobiert.

Meine bisherigen Erfahrungen mit Yoga

YogaSeit fast zehn Jahren habe ich mit meinem Papa zusammen hier bei Yoga Joye einmal in der Woche Yoga gemacht. Dies war immer ein toller Ausgleich zum Alltag und hat mir sehr gut getan. Yoga Joye ist eine Yoga-Schule, in der man Hatha-Yoga praktizieren kann. Außerdem ist es dort ziemlich esoterisch, was mir persönlich aber gut gefällt. Ich mag diese Stimmung, die Mandalas, die Kerzen, die Räucherstäbchen, die beruhigende Musik usw. Aus verschiedenen Gründen kann ich dort aber – zumindest momentan – nicht mehr hingehen. Also musste ein Ersatz her, weil ich nicht nur anstrengenden, sondern auch entspannenden Sport machen möchte. Da ich Mitglied bei FitX bin und dort der Kurs YogilatiX angeboten wird, wollte ich mir das natürlich mal anschauen.

YogilatiX im FitX-Studio Mönchengladbach-Rheydt

Am Anfang der Stunde nimmt man sich eine Matte und sucht sich einen Platz im Kursraum. Am besten einen, von dem aus man sowohl das TrainerInnen-Podest, als auch den Spiegel gut sehen kann. Letzteres kann nützlich sein, um seine Haltung zu prüfen und zu korrigieren. Da der Kursraum ziemlich groß ist, war es kein Problem, einen guten Platz zu finden, obwohl es realtiv voll war. Ich empfehle auf jeden Fall, ein Handtuch mitzunehmen. Der Kurs wird auf Socken oder mit nackten Füßen gemacht und manchmal liegt man mit dem Gesicht auf der Matte. Und wenn dann beim vorherigen Kurs jemand mit seinen Füßen… Uaaaah, ihr wisst schon!

Während der Kursstunde wird das Licht gedämpft und es ertönt „meditative“ Musik. Am Anfang gibt es eine kleine Entspannungsübung, dann folgen ein paar Sonnengrüße und einige Übungen, wie z.B. Hund, Delfin oder Krieger. Zwischendurch schaut die Trainerin, ob man die Übungen korrekt ausführt. Ebenso betont sie immer wieder, dass man nur machen soll, was man sich zutraut und sich melden soll, wenn man Hilfe benötigt. Am Ende der Stunde gibt es wieder eine kleine Entspannungseinheit.

Mein Fazit

Der Kurs dauert 45 Minuten und da sehe ich das größte Manko. In „meiner“ alten Yoga-Schule hat eine Einheit 90 Minuten gedauert, so dass viel mehr Zeit für alles war: Eine ausgiebige Anfangsentspannung, Atemübungen, zwölf Sonnengrüße, viele verschiedene Übungen und eine ausgedehnte Entspannung zum Ende, nach der ich mich immer sehr wohl gefühlt habe. Manche sind dabei sogar regelmäßig eingeschlafen.

Trotzdem würde ich nicht sagen, dass YogilatiX bei FitX schlecht ist. Man kommt ein bisschen runter, dehnt und kräftigt verschiedene Körperpartien und übt seine Balancefähigkeit. Für die Kürze der Zeit haben sie ein einigermaßen vernünftiges Programm zusammengestellt. Zumal – wie der Name suggeriert – ja auch nicht nur Yoga, sondern auch Pilates mit eingeflossen ist.

Wenn man weiß, was man tut und keine große Erleuchtung erwartet, kann einem YogilatiX durchaus gut tun und einen schönen kleinen Ausgleich zum Alltag bieten.

Und so sieht es aus

Yoga für zu Hause

Zu Hause mache ich auch hin und wieder Yoga. Meistens mache ich die Übungen, die ich aus der Yoga-Schule kenne. Es gibt aber auch einige Apps und Youtube-Videos (z.B. hier), mit denen man die Übungen machen kann. Für die Sonnengrüße habe ich eine CD mit Surya Mantras, damit ich nicht aus dem Rhythmus komme. Dies ist meine Matte und dies mein Kissen.

Videoquelle: Youtube-Kanal von FitX
Bildquelle: Pixabay

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